Wie wird der Jesus sichtbar in unserem Leben? Diese Frage beschäftigt mich schon ziemlich lange. Ich habe immer das Gefühl, das wir als Christen ganz viel Input wollen, aber das es uns schwer fällt Gottes Liebe weiter zu geben. Wir hören viele predigten, aber es fällt uns schwer Erkenntnisse um zusetzten.
Outreach ist eine Idee Aktiv zu werden. Mit Schilder bewaffnet geht’s auf die Straße. Ich glaube, das solche Straßenaktionen mehr bringen als ich auf den ersten Blick den sehe. Sie sind nicht nur für mein Gegenüber wichtig, sondern gerade auch für mich. Ich sehe mehr und mehr wer ich bin und in welcher kleinen frommen Welt ich lebe.
Lass dich doch mal mit den wirklichen Leben konfrontieren. Werde Aktiv!!!

Hier gibts noch einen kleinen Artikel zu den Hintergründen Outreachaktion (pdf)
Wer selbst auch mal ein paar Ideen bekommen will:
Arno Backhaus ist da die richtige Adresse: http://www.arno-backhaus.de/
Daniel über die Outreachaktion:
Durch Christoph habe ich erfahren, dass er bald wieder eine Outreach Aktion machen möchte. Nun was das ist? Outreach ist etwas Außergewöhnliches und hat mit dem Alltag gar nichts gemeinsam.
Wir gehen auf die Straße und möchten den Menschen etwas Gutes geben, sei es eine Tasse Tee oder wir reden mit ihnen über ihr Leben und fragen sie was für eine Beziehung sie zu Gott haben. Um dies zu erreichen, müssen wir um jeden Preis auffallen.
Z.B. die Menschen die wir ansprachen, leben ihren gewöhnlichen Alltag, dass heißt sie gehen einkaufen kommen aus dem Laden heraus und wissen, da steht z.B. ein Bettler der von ihnen Geld haben möchte nichts Außergewöhnliches. Keiner, ich betone keiner, rechnet damit, was jetzt geschieht. Denn was wäre, wenn jetzt ein Bettler (wir) da sitzt und auf einem Schild steht geschrieben.“ Ich bin reich beschenkt, bitte bedienen sie sich“! Und auf einem Pappkarton vor ihm liegen Münzen und Süßigkeiten herum, wie wird jetzt die Reaktion von den Menschen sein? Stehen sie nur davor und lesen diesen Satz mehrfach durch, da sie es nicht glauben können, dass jemand Geld verschenkt? Nehmen sie das Geld einfach oder werfen noch mehr dazu?
Und die nächste Frage ist, ist es über solche Aktionen möglich mit den Menschen tiefer ins Gespräch zukommen, über die Menschen etwas zu erfahren sie auf Gott auf Jesus anzusprechen?
Wie wird jetzt die Reaktion sein, schotten sie nun ab oder sprechen sie frei über dieses außergewöhnliche Thema? Mit dieser gespannten Einstellung bin ich zur Christoph Outreach Aktion gekommen zusammen mit 25 anderen, die genau so gespannt waren wie ich.
Doch bevor es auf die Straße ging, sangen wir aus dem Buch Feiert Jesus noch ein paar Lieder, danach erklärte Christoph uns, was wir heute genau machen werden. Anschließend malten und bastelten wir unsere eigenen Plakate um in der Gesellschaft aufzufallen.
Unter anderem stellten wir folgende Schilder her:
- Dschiehsuhs Lafes Juh!
- Wir sind höhere Wesen
- Ich bin eine Sehenswürdigkeit usw.
Danach bildeten wir einen Kreis und beteten, dass dies für uns ein erfahrungsreicher Tag werden möge? Und so war es auch.
Die Reaktionen waren verblüffend und lehrreich! Die meisten Menschen sprachen tatsächlich über Jesus über Gott, jedoch gibt es einige Menschen, die sagen sie glauben an Gott, jedoch beschweren sie sich über die Kirche. Auf die Frage warum, kamen unterschiedliche Antworten:
- Die Bibel ist undeutlich, kann nicht verstanden werden.
- Viele stört das Orgel spielen und die entsprechenden Lieder dazu.
- Der Pfarrer trägt die Vorlesung aus der Bibel langweilig vor, keine überzeugende Rhetorik.
Doch es war auch interessant sich mit den armen zusammen zusetzen und mit ihnen über ihr Leben zu reden, was sie vorher gemacht haben und wie sie in diese schlimme Lage geraten sind. Was sie dagegen machen möchten, um wieder in der Gesellschaft aufgenommen zu werden.
Für mich und da denke ich spreche ich nicht alleine, war es ein sehr interessante Lebenserfahrung, es zeigte mir, es ist durch aus möglich mit fremden Menschen eine Beziehung aufzubauen, mit ihnen über Gott oder über Jesus zu reden. Zudem war das geben sei es eine Tasse Tee oder einfach nur mal zu zuhören etwas sehr befreiendes.
An diesem Tag, hatte ich seit langem mal wieder das Gefühl etwas Gutes getan zu haben und wer weiß , vielleicht führten wir durch unsere Aktionen den ein oder anderen nicht gläubigen wieder zum christlichen Glauben zurück.
Daniel, 27 aus Achern

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