Achern: der 23.01.2010

Lebhaft und originell ging es zu, als sich am Samstag über 30 Konfirmandinnen und Konfirmanden der Evang. Kirchengemeinde im Karl Spitzer Gemeindehaus zu einem Überraschungstag trafen. „Surprise yourself – Überrasche dich selbst“ lautete das Motto. Und am Ende des Tages waren wirklich alle auf das Angenehmste überrascht. Allen voran die jungen Menschen selbst. Denn sie hatten zuvor unvorstellbares geleistet. Wer am Morgen noch dachte, er könne kein Instrument spielen, hatte am Nachmittag einen Auftritt mit einer Band, wer noch nie jonglierte, präsentierte eine bunte Show und wer noch keine Erfahrung als Schauspielerin hatte, durfte sich über den Applaus einer gelungenen Vorführung freuen.

Christoph Pfeifer, der Jugendmitarbeiter der Gemeinde, hatte ein Team von ehrenamtlichen Mitarbeitern um sich gesammelt, um im Stile der in CVJM Kreisen bekannten „TEN SING“ Bewegung einen kreativen Tag zu gestalten. Unterstützung fand er auch in Jörg Lange, dem Jugendreferenten des Kirchenbezirkes Kehl. Ihm oblag die Leitung der Arbeitsgruppe Musik. Mit Schlagzeug, Klavier, Gesang und Gitarren entfachte der Song „Knockin’ on heavens door“ so viel Begeisterung, dass sich die Band für weitere Probenarbeit bereits verabredete.

Schwungvoll und mit sichtlichem Spaß an der Sache präsentierten drei Mädchen und zwei Jungs einen selbst entwickelten Tanz mit fetzigen Hip Hop und Breakdance Elementen. Sie entfachten den gleichen Jubel wie die Jonglagetruppe, die in einer bunten Aufführung Bälle, Teller und Tücher gekonnt in der Luft hielten. Die Bühne wurde im Gemeindesaal von einer weiteren Gruppe mit viel Phantasie und Dekorationselementen gestaltet. In diesen Kulissen präsentierte sich auch die Theatergruppe mit einem eher ernsten Thema. Drogenmissbrauch und Mobbing in der Schule beleuchtete einen nachdenklichen Ausschnitt des Jugendalltages.

Dankesworte blieben Frau Pfarrerin Müller-Krabbe vorbehalten, die den Konfirmandentag nicht als einmaliges Ereignis, sondern als Beginn einer Reihe verstanden wissen wolle. In diesem Sinn bleibt zu hoffen, dass die Phantasie und Kreativität der jungen Menschen auch weiterhin das bunte Leben der Kirchengemeinde beleben.